Die
Story um den zweiten Teil der Assassinen Saga ist sehr schön
gestaltet und bietet eine fesselnde Atmosphäre welche dem Spieler
erlaubt, sich in die Figur des Ezio Auditore einzufühlen. Als Sohn
eines florentinischen Bankiers lebt ihr zu Beginn in den Tag hinein,
sorgt für Ärger oder helft eurer Familie bei bestimmten Aufgaben. Ihr seid ein
Frauenheld und eine freie Seele. Doch als die Auditore Familie Ziel eines Komplotts wird und sich die
Ereignisse überschlagen, liegt es an euch, die Assassinen Robe
anzulegen und Rache zu verüben.
Die
nachgebildeten Städte sind unglaublich beeindruckend und
detailverliebt gestaltet. Auch auf den Straßen blüht das Leben:
Händler bringen Ihre Waren von A nach B, preisen ihre Waren an und
Marktrufer geben dem neusten Klatsch und Tratsch an, zu dem auch Ihr
gehören könnt, je nach eurem Verhalten.
Später
ist es möglich die Art und Weise der Attentate zu bestimmen, ihr
könnt sogar richtig planen wenn ihr wollt. Die Kämpfe generell sind
hervorragend gestaltet und mir persönlich macht es großen Spaß,
die Lichter der Gegner auszuknipsen. Die vielen verschiedenen
Aufgaben und Missionen sind abwechslungsreich und motivierend.
Aufgepeppt wird das Ganze durch neue Elemente, wie das Schwimmen und,
Leonardo da Vinci sei Dank, sogar Fliegen.
Großartig
ist auch die Geschichte hinter Desmond, welche in diesem Teil weiter
beleuchtet wird.
Zudem kann Ezio im Gegensatz zu Altair schwimmen, was insbesondere in Venedig
von Vorteil ist, außerdem kann man sich nicht mehr in Heuhaufen
verstecken ohne gefunden zu werden - diese werden nun nämlich
genauso durchsucht. Die Steuerung allerdings ist hin und wieder
ein Ärgernis, weil Eingaben vom Spiel nicht immer sauber umgesetzt
werden. Frustrierend wird die Steuerung dann, wenn man Aufgaben
erledigen muss die sehr schnelle und saubere Reaktionen erfordern,
die Spielfigur jedoch völlig falsch reagiert.
Alles in Allem ist es ein spannendes und beeindruckendes Spiel, das zu begeistern
vermag und dem man die kleinen Fehler gerne verzeiht. Für alle, die
es noch nicht haben; Schande über euch. Holt es euch ganz schnell
und verschmelzt mit der Welt der Assassinen ;D
Habt ihr schon
einmal einen Artikel in der Zeitung oder in einer Zeitschrift
gelesen, der euch nicht mehr losgelassen und den ganzen Tag
beschäftigt hat? Mir erging es genau so mit einem Zeitungsartikel
über Wasseryoga, in dem einer der Lehrer der Meinung war, durch
Apnoe und Yoga die Möglichkeit zu erhalten sich selbst neu zu
entdecken und seine aquatischen Ursprünge zu erfahren und seine
verschlossenen mentalen und spirituellen Fähigkeiten wieder zu
erwecken.
Außerdem solle
man die Erfahrung des "Homo-Delphinus" machen.
Da frage ich mich:
Warum denn das? Und was ist überhaupt ein "Homo-Delphinus"?
Ein schwuler Delfin?
Angeblich
verschafft es die Möglichkeit zum "reiferen Denken und zeigt
neue Grenzen auf". Für mich klang das aber eher danach, ein Sea
Gladiator zu werden.
Ganz ehrlich, da
bleib ich lieber im Bett und mache die Erfahrungen des "Faulwurfs"
Wie sieht es bei
euch aus? Homo-Delphinus, Sea Gladiator oder doch lieber der
Faulwurf?
Schon vor Jahren
bin ich zum totalen Zombie Fan mutiert und seither auf der Suche nach
niveauvollen Büchern und Filmen über dieses Thema. Leider sind
wirklich gute Filme rar und noch seltener sind gut geschriebene,
glaubhafte Bücher. Aber, Robert Kirkman sei Dank, gibt es ''The
walking Dead''. Seine Comics erschienen monatlich seit Oktober 2003
und inzwischen wurden die Comics als (ziemlich erfolgreiche) Serie
verfilmt.
Zur Storry
Nach einer
weltweiten Katastrophe, bei der ein Großteil der Menschheit zu
sogenannten Zombies mutiert sind (wobei während der gesamten Zeit
nicht einmal das Wort Zombie verwendet wird), kämpft eine kleine
Gruppe in einer verfallenden Welt ums Überleben. Sie sind gefangen
in einer Welt, in der jeder Überlebende eine tödliche Gefahr
bedeuten kann. Einige Gruppenmitglieder suchen nach ihren
verschollenen Familienmitgliedern und Freunden, während sie
zeitgleich auf der verzweifelten Suche nach einer Zuflucht sind. Auf
ihrer Reise müssen sie harte Entscheidungen treffen. Retten, helfen
& beschützen sie ihre Mitmenschen oder greifen sie an, betrügen
und stehlen.
Sie bahnen sich
ihren Weg durch das Chaos und setzen sich in einer Welt ohne Regeln
gegen andere Überlebende durch und behaupten sich neben der Zombies
gegen gewalttätige Gruppen, die nur das Gesetz des Stärkeren
kennen.
'The Walking Dead'
hat alles, was eine toller Story haben muss: glaubwürdige
Charaktere, eine bedrohliche Welt, überraschende Wendungen und
effektive Cliffhanger.
Das geniale an
'The walking Dead' ist, dass sich viel um die Entwicklung der noch
lebenden Menschen dreht, anstatt um die Untoten an sich. Es ist eher
die Frage, wie verhält man sich, wenn alles, was man kennt, alles
woran man glaubt und alles was man liebt, von heute auf morgen
verschwindet. Es zeigt alles zwischen der Hoffnung und den puren
Wunsch zu überleben.
Dass die Reihe als
Fernsehserie erfolgreich verfilmt wurde, ist daher keine große
Überraschung. Obwohl ich nicht gerade der Comic Typ bin, habe ich
großen Gefallen an Kirkman's Werk gefunden.. und obwohl viele sagen,
der Comic wäre besser als die Verfilmung, empfinde ich doch das
Gegenteil. Ich mag die Comics aber ich liebe die Serie!
Ich kann nur
empfehlen, euch entweder beides anzusehen oder, je nachdem was ihr
bevorzugt, die Comics oder die Verfilmung. Einfach top!
Nach
meiner langen Blogabstinenz und dem damit verbundenen Aufschieben
diverser Kritiken, habe ich mich endlich zusammengerissen und wieder
damit begonnen, meine Liste abzuarbeiten. Also gibt es heute nicht
nur eine Kritik (siehe Shark Attack 3 – Megalodon), sondern gleich
zwei. Und hiermit folgt ein heiterer Eintrag über den Film 'Black
Sheep', welchen ich mir schon vor Zeiten gemeinsam mit -CaptaiN
angesehen habe. Nachdem ich so viel Gutes davon gehört hatte und der
Film von vielen in den Himmel gelobt wurde, freute ich mich natürlich
besonders darauf. Eine neue Art von Comedy-Horror, hieß es.
Der
Protagonist des Films ist Henry, welcher in seiner Kindheit von
seinem Bruder mit einem Schafskadaver derart erschreckt worden war,
dass er bis heute eine Schafphobie hat und schon eine Krise kriegt,
wenn er auch nur eins sieht. Nach Jahren des Stadtlebens zieht es ihn
wieder zurück in die Heimat, wo er natürlich gleich wieder
Bekanntschaft mit Schafen macht. Ich meine, es ist auch sehr schwer
auf dem Land in Neuseeland keines zu treffen, wenn dort rund vier
Millionen Menschen leben, aber fast vierzig Millionen Schafe.
Indessen
klaut ein Umweltschützer ein Glas mit einem kleinen
Gen-manipulierten Lämmchen darin, lässt es bei der Flucht fallen
und das kleine (un)Tier beginnt daraufhin nicht nur die Schafe mit
einem unbekannten Virus zu infizieren.
Es
kommt natürlich, wie es kommen muss und das ganze Unheil nimmt
seinen Lauf. Die friedlichen Tiere entdecken nach der Infizierung
ihre dunkle Seite und überfallen mit einer erschreckenden
Blutrünstigkeit die Bewohner der Umgebung und zeigen, wie
abgrundtief böse die Seele eines Schafs sein kann.
Auf
die Idee, einen Film über blutrünstige Killerschafe zu drehen, muss
man auch erst einmal kommen, gehören diese doch von Natur aus nicht
zu den böswilligen Tieren. Dabei ist der Film nicht sonderlich
zimperlich, ist er doch ein reiner Splatterfilm mit einer Portion
schwarzem Humor.
Der
Film nimmt sich in keiner Minute ernst. Die große Überraschung bei
Black Sheep ist, wie gut Schafe sich dann doch als Bestien eignen,
vor allem gehen die Schafe gleich richtig zur Sache und schlagen
gnadenlos zu.
Black
Sheep ist zwar nicht der große Lacher, aber Stellenweise doch recht
Amüsant, vor allem die Öko-Leute wissen zu gefallen.
Es
ist herrlich diesen Viechern zuzuschauen, wie sie ihren Hunger nach
Menschenfleisch stillen, was anhand schlechter Effekte teilweise aber
nach Hinten losgegangen ist.
Die
grünen und idyllischen Landschaftsaufnahmen hätte man als
Schauplatz nicht besser wählen können. Wo man zudem nie so wirklich
weiß welche Wolltiere aus der Masse denn nun richtig gefährlich
sind und welche nicht, was wiederum Spannung erzeugt.
Der
Höhepunkt sind für mich die radikalen Tierschützer, bei denen das
Mädchen in den unmöglichsten Situationen ihre 'political
corectness' zum Besten geben muss und ständig von Feng Shui, Shi und
Shakkra faselt. Und auch der ausgeflippte Tierschützer Grant, der
nach seiner Infizierung als Vegetarier zwischen Ekel und
Fressinstinkt hin und her gerissen seine Beisserchen in das Kaninchen
hauen muss, trägt zur Belustigung bei.
Fazit:
Fliegende Aggro-Schafe + Tiefschwarzer Humor = So dumm, dass es schon
wieder lustig ist! Angriff von Gen-Manipulierten
Aggro-Killer-Schafen, amüsante Sprüche.. da ist die simple Story
reine Nebensache.
(Das
war also die wahre Geschichte des geklonten Schafes "Dolly",
obwohl dies in den Medien in ganz anderem Licht dargestellt wurde.
Hoffentlich wurde keiner von den Wissenschaftlern gebissen, sonst
erwartet uns eine Invasion mutierter Schotten im Schafspelz <D )
Aufgrund
des Wissens, dass der Hai in den meisten Filmen ein blutrünstiger
Allesfresser und als Staatsfeind Nummer 1 gilt, und dem letzten Film
über Haie, habe ich an derartigen Filmen keine großen Erwartungen.
Insbesondere nicht, wenn sie solche Namen tragen. Dennoch war ich
überrascht, wie sehr die Produzenten hier mit Klischees, Vorurteilen
und Unwissen um sich geworfen haben.
Der
Film beginnt damit, dass eine Firma ein globales elektrisches Netz
durch die Meere spannen will. Dabei wird ein Mitarbeiter, der mit
einem speziellen Druckanzug in einer Tiefe von 1500 Metern problemlos
arbeiten kann, von einem ziemlich großen weißen Hai angegriffen. Im
Nachhinein stellt sich heraus, dass es sich um einen jungen Megalodon
handelt. (Für Laien sicher kein Ding aber für Jemanden, der
wenigstens ein klein wenig Wissen besitzt, absolut haarsträubend, da
sich junge Megalodon immer im seichteren Wasser aufhielten, weil bei
dieser Haiart auch Kannibalismus verbreitet war und die erwachsenen
Tiere in den Tiefen der Ozeane lebten).
Nebenbei
erwähnt, es war nicht nur die Wasseroberfläche in dieser Aufnahme
zu sehen, sondern auch die Rückenfinne, obgleich der Angriff bei
einer Tiefe von 1500 Metern stattfand. Dieses Jungtier wurde
schließlich von den Protagonisten erschossen – ein Hai in der
Größe eines weißen Haies ist natürlich nicht cool und gefährlich
genug. Also trat das Muttertier auf den Plan. Laut Film war Mama
Megalodon größer als ein Greyhoundbus. Geschätzt etwa die Größe
eines Blauwals.(Fossilberichte gehen jedoch von einer Länge von etwa
12 bis 14 Metern aus).
Mama
Megalodon begann nun gezielt auf Menschen loszugehen und tötete
unter Anderem die Passagiere eines Schnellbotes, sowie einen
Gleitschirmflieger.
Auf
ihrem Rachefeldzug gelangte das Tier schließlich an eine Yacht, auf
welcher sich ganz zufällig die Riege der Elektrofirma und ihre
Gönner befinden. Die logische Lösung der Menschen? Panik!
Rettungsinseln
(wohlgemerkt aus Plastik) werden ins Wasser gelassen und es wird wie
wild um Rettungswesten gekämpft.
Unglücklicherweise
besaß Mama Megalodon im Film ein Maul, mit dem sie; schwupps, die
gesamte Rettungsinsel samt der sich darauf befindenden Menschen,
kurzerhand verschlucken konnte. (Die Konstruktion dieser Plastikinsel
hatte einen Durchmesser von 3 bis 4 Metern. Das größte
Megalodongebiss jedoch hat ungefähr die Größe, dass ein Mann
aufrecht zwischen den Zähnen stehen könnte).
Während
sich der Megalodon nun durch ein All-you-can-eat- Buffet schlemmte,
machte sich der Veranstalter dieser Katastrophenfahrt mit einem
Jetski (wo kommt der denn auf einmal her?!) aus dem Staub.
Tja,
Satz mit X.
Während
er hämisch zu den Zurückgelassenen schaut und sich schon in
Sicherheit wähnt, taucht Mama Megalodon auf und verschluckt ihn samt
Jetski. (Warum auch nicht.. Dass der Jetski dabei mit Vollgas
unterwegs war, scheint den Megalodon herzlich wenig zu stören. Für
einen richtigen Hai, wäre das die letzte Mahlzeit gewesen. Hat einer
von euch mal versucht ein Mofa von einer Sekunde auf die Nächste zum
Stillstand zu bringen?)
Die
letzten 20 Minuten haben die Protagonisten damit verbracht, den Hai
mit diversen Hilfsmitteln zu bekämpfen und letztendlich mit einem
Torpedo zu versenken.
Fazit:
Bis auf die ein oder andere (ungewollte) Komik des Films konnte ich
daran nichts gutes finden. Musik und Bilder waren okay, aber nichts,
was man nicht schon irgend woanders schon einnmal gehört und gesehen
hat. Die Story war nicht nur absolut unlogisch, sondern strotze nur
so vor Filmfehlern und schlechten Dialogen. Einige Bilder wurden
mehrmals genutzt und die Bilder wirkten an einigen Stellen, als hätte
man einen Laien freigelassen. Nein Danke, auf diesen Film kann man
getrost verzichten.
(Und
noch ganz nebenbei: Haie sind sehr kluge Tiere, die aber nie gezielt
auf Menschen losgehen, da wir ******** nochmal einfach nicht auf
ihrem Speiseplan stehen, selbst wenn wir ihnen im Wasser unterlegen
sind. Aber das nur als kleine Randnotiz).
Es
ist ja nichts neues, dass es immer die Haie sind, die in den Filmen
als böse Bestie dargestellt werden, aber dieser Film hat nun
wirklich den Vogel (oder besser gesagt den Hai)
abgeschossen. Inhaltlich war 'raging sharks' alles andere als ein
Paradebeispiel...
Zur
Story:
Nach
zehn Jahren in Diensten der Meeresforschung möchte Dr. Mike Olsen
das Dasein in der mobilen Unterwasserstation an den Nagel hängen und
das Privatleben genießen. Daraus wird jedoch nichts, als ein, entgegen typischer Gepflogenheiten, aus mehreren Arten rekrutiertes,
aggressives Haifischrudel die Crew seiner alten Station gezielt ins
Visier nimmt. An Bord eines Militärunterseebootes eilt Dr. Olsen zur Hilfe, denn auch seine Frau befindet sich in dem bedrohten Unterwasserlabor.
Der
Film beginnt in den Weiten des Alls, ein Raumschiff gleitet
geräuschlos über den Bildschirm, ein Zweites nähert sich aus der
gegenüberliegenden Richtung. Eine Explosion zerreißt Teile der
Schiffe als sie kollidieren und ein Zylinder, die Fracht eines der
Raumschiffe, stürzt auf die Erde hinab und versinkt nach einem
langen, feurigen Sturz im Meer.. bitte WAS?!
Zwei Raumschiffe, die im
Weltall kollidieren?? Mal abgesehen davon, dass ich einen Film über
Haie schaue und die Raumschiffe völlig fehl am Platze sind, gibt es
im Weltall doch nicht nur eine 'Straße', sodass die Schiffe
eigentlich problemlos aneinander vorbei fliegen könnten. Was mich
ebenso verwirrt ist, dass der Behälter in der Schwerelosigkeit des
Alls zur Erde hinab stürzt, obgleich er aufgrund der enormen
Entfernung nicht Opfer der Erdanziehungskraft hätte werden können.
Den
Eintritt in die Atmosphäre übersteht der Behälter ohne
Schwierigkeiten und stürzt dann ohne den geringsten Kratzer ins
Meer. 5 Jahre später beginnen die einheimischen Haie unberechenbar
zu werden, Schuld trägt daran der Inhalt dieses Zylinders. Warum es
fünf Jahre bis zu der Veränderung benötigt hat und wie das
orangene Zeug (irgendwas mit Kaltfusion), wo der Zylinder doch
unbeschadet am Meeresgrund angekommen ist, in die Haimägen gelangen
konnte, ist und bleibt mir ein Rätsel.
Die
nahegelegene Unterwasserforschungsstation, die Oshona, welche in
einigen Hundert Metern Tiefe verankert und durch zwei dicke Kabel mit
der Oberfläche verbunden ist (wegen der Elektrizität und dem
Sauerstoff nehme ich an... sicher gesagt wurde es nie), wird
schließlich von ungewöhnlich vielen Haien belagert und die
Wissenschaftler, welche zum Arbeiten unter Anderem nach draußen
müssen, schlussendlich angegriffen - um nicht zu sagen, in zwei bzw.
mehrere Teile zerbissen.
Als
wäre das nicht genug, kappen die Haie die Verbindung zur Oberfläche,
indem sie kurzerhand die Kabel zerbeißen. Ich weiß, dass weiße
Haie – die Tierchen sahen für mich stark danach aus – eine hohe
Beißkraft haben, aber ein Stahlkabel mit Gummiummantelung mit ein
paar Bissen?! Sicher nicht. Aber in Filmen wird eben doch immer
wieder das Unmögliche möglich gemacht.
Nachdem
nun die Sauerstoffversorgung zusammengebrochen ist, muss einer der
Überlebenden „raus“, um auf Notfallreserve umzuschalten. Warum
sich der Schalter für den Notfallsauerstoff außerhalb des Labors
befindet ist ein weiteres Rätsel, welches ich nicht zu lösen
vermochte.
Irgendwann,
als ausreichend Mitarbeiter zerfleischt wurden, taucht ein U-Boot der
Marine auf, welches zur Hilfe gerufen wurde, allerdings hierauf nicht
vorbereitet ist. Dennoch wird eine Rettungsaktion gestartet, nicht
ahnend, dass ein Mitglied der Rettungsgruppe vom militärischen
Geheimdienst ist und das Geheimnis um den außerirdischen Fund um
jeden Preis geheim halten will.. Haifilm, wir erinnern uns?!
Weiterhin
wird ein Taucher nach dem anderen zur Station geschickt, um wer weiß
was zu tun, obwohl man weiß, dass dort eine ganze Armee von
hungrigen Haien lauert. Wenn man schon so eine Selbstmordaktion
plant, und das, wie gesagt, nicht nur einmal, warum denkt man dann
nicht daran, mal eine hübsche Waffe mitzunehmen, um den Raubfischen
unter Wasser den Hintern wegzuschießen?
Nach
weiteren unzählig zerfetzten Menschen schaffen es Dr. Mike Olsen und
der Geheimagent in das Labor, in welchem sich Zweiterer
schlussendlich zu erkennen gibt und, da die Forschungscrew gegen
seine Anweisungen zur Bergung des Zylinders und die Geheimhaltung
sträubt, beginnt Jagd auf diese zu machen. Der
Höhepunkt an Unglaubwürdigkeit kam zum Schluss, nachdem sich die
letzten zwei Überlebenden (natürlich Dr. Mike Olsen und Linda
„Schatzi“ Olsen) des Geheimagenten entledigt haben und eines der
außerirdischen Raumschiffe in Grundnähe 'landet' und zwei Aliens
aussteigen um den Zylinder zu bergen, ohne von den Haien auch nur
schief angeglotzt zu werden.
Es
gibt unzählige Logikfehler. So zum Beispiel befindet sich die
umlagerte Forschungsstation zwar in mehreren hundert Metern Tiefe,
die Haie schwimmen aber direkt unter der Wasseroberfläche (Die
Haiaufnahmen stammen teilweise aus völlig anderen Filmen, wie auch
aus Dokumentationen und wurden einfach nur reinkopiert, wobei
dieselben Szenen auch gerne mehrfach verwendet wurden). Sehr
verwunderlich waren auch die Laute der Haie. Sie gaben Geräusche von
sich, die man eigentlich nur von Mischlingsabkömmlingen aus Grizzly
und Schäferhund erwartet hätte.. Haie sind lautlose Jäger und das
macht Sinn. Wieso sollte der Hai sich ankündigen? Etwa nach dem
Motto:"Sprich dein Gebet, ich komm jetzt und fress dich." ?
Warum
im Unterwasserlabor fröhlich geraucht wird, obwohl die Luft eh knapp
ist, bleibt Geheimnis des Regisseurs. Warum mutierten nach Abwurf der
außerirdischen Fracht eigentlich nur die Haie? Warum gibt es keine
Monsterwale, Killerdelphine, Horrorseepferdchen oder Gruselmuscheln?
Zu den Aliens will ich mich hier mal gar nicht mehr äußern.
Die
Darsteller sind schon unglaubwürdig genug, wenn sie zum Teil hübsche
kleine Mädchen mit Zöpfchen und schulmädchen Outfit verkörpern,
die gleichzeitig Meeresbiologen sein sollen. Die Schauspieler könnte
man bestenfalls als unattraktiv bezeichnen, schlimmstensfalls als
ganz einfach untalentiert. Das Wort Schlampe fällt in jedem dritten
Satz. Und wenn sie es dann nicht einmal fertig bringen, ein simples
„Oh nein“ oder „Oh scheiße“ authentisch herauszurufen,
rutscht der Film komplett ins Lächerliche ab. Da kann dann selbst
folgender unglaublich intelligenter Dialog „Ich geh raus!“ –
„Ich komm mit!“ – „Nein!“ – „Du brauchst mich.“ –
„Nagut!“ nichts mehr retten.
Der
gesamte Plot ist so konfus und voller offener Fragen, dass man schon
bald versucht, auch das letzte bisschen Hirn aus seinem Kopf zu
verbannen und einfach nur die Bilder anzusehen.
Wo
soll man da noch was Gutes finden? Die Musik war grauenvoll und es
ist reinste Zeitverschwendung, sich diesem Schrott überhaupt
anzusehen. Alles war irgendwie schonmal da, nur irgendwie um Welten
besser. Den Film als B-Movie zu bezeichnen, wäre schon
grenzwertig, wenn es Z gäbe, wäre er dort allemal gut aufgehoben.
Finger weg! Falls euch jemand den Film schenken sollte, fragt bitte,
ob die Person euch schaden will. Habt ihr den Film bereits, verbrennt
ihn! Aber wer darüber lachen kann, dass Aliens im Ozean über einer
orange-glühenden Kapsel tanzen, Dialoge wie "Du Schlampe, wir
haben keinen Sauerstoff mehr also gib mir eine Zigarette."
bereichernd findet und gern sieht, wie Haie mit Löwengebrüll an
Kabeln herumnagen ... nun denn, viel Spaß. Allen Anderen kann ich nur raten, einen großen Bogen um diesen Film zu machen. Grauenhaft.
Zeitlich setzt der
Titel direkt nach dem Ende des ersten Teils an. Man spielt weiterhin
als Altair und muss den neuen Großmeister der Templer, Armand
Bouchart, sowie seine Anhänger töten. Im Spiel selbst hat man
die Möglichkeit, Missionen anzunehmen oder einfach nur durch die
Gegend zu streifen, seine Kletterkünste unter Beweis zu stellen und
Raufereien und blutige Gemetzel anzuzetteln. Die Story ist nicht so,
dass sie einen vom Hocker haut, ist aber dennoch in der Lage zu
fesseln. Allerdings sind die Straßen der Städte meistens relativ
leer- die Menschenmengen, die man aus anderen Teilen gewohnt ist,
gibt es nicht. Wirklich schade ist allerdings, dass die Einwohner der
Städte und die Wachen aus dem Klonlabor zu kommen scheinen- da hätte
man sich vielleicht mehr Mühe geben können und noch mehr
verschiedene Soldaten animieren.
Auch die
Zwischensequenzen sind nicht, wie bei anderen AC Titeln, grafisch
aufgepeppt worden, dafür aber fügen sie sich perfekt in den
Spielfluss ein. So kämpft Altair in den Sequenzen immer mit der
Waffe, die man selbst zuletzt angewählt hat. Das ist ein Detail, das
zeigt, dass sich die Programmierer durchaus Mühe mit ihrem Werk
gegeben haben.
Assassin's Creed:
Bloodlines hat für PSP-Verhältnisse eine annehmbare
Grafik. Die Kameraführung wie auch die Steuerung sind ausgesprochen
gewöhnungsbedürftig, hat man jedoch den Bogen raus, geht es einem
relativ leicht von der Hand. Die Missionsdauer ist leider ein
bisschen kurz geraten, worunter auch die Spielzeit, die bei etwa 4-5
Stunden liegen dürfte, leidet. Verlängert wird sie durch sog.
Templer-Münzen, die überall in den Städten des Spiels versteckt
sind und die, wenn man sie gefunden hat, dazu dienen können, die
Spielfigur aufzuleveln. Eine nette Idee, die die Spielzeit noch
einmal um 1-2 Stunden erweitern dürfte, jedoch nicht vermisst werden würde, gäbe es diese Möglichkeit nicht.
Fazit: Das Spiel
fordert einen zwar nicht und die Handlung wirkt nicht so wichtig wie
in dem Hauptspiel aber wer Assassin Creed gespielt hat und ein kurzes
Abenteuer mit Altair erleben möchte, Lust auf einige Missionen mehr
hat und ein paar Defizite in Kauf nehmen kann, sollte sich diesen
Teil ruhig zulegen.
Obwohl
ich Kettenbriefe und ähnlich sinnloses Zeug nicht ausstehen kann,
wurde ich von -CaptaiN
für den "Liebster Award" getagged (wobei ich ihr da sogar
dankbar sein sollte)
What
is a Liebster award
The
Liebster Award is basically an award that is given to blogs with less
then 200 followers to help promote the bloggers nominated.
The
Rules
1.
Nominees must link back the person who nominated them.
2.
Once nominated you must write 11 random facts about yourself.
3.
You must also answer the 11 questions from the person that has
nominated you.
4.
Last but not least, come up with 11 questions to ask the 11 people
you have nominated for the Liebster Award.
11
facts about me
1.
My english is not the yellow of the egg
2. I
would like to write a book someday
3.
I’m really a quiet person sometimes
4.
One day I want to go to Italy and live there
5. I
hate math
6.
The movie "Gremlins" scared me
7. I
have Coulrophobie
8.
.. and Arachnophobie
9.
.. I think, dolls are creepy
10.
When I’m tired I laugh at the most stupid things
11.
I had my first beer when I was 8
The
questions
What's
your biggest wish?
A
modest little house in Italy with some guest beds and a own sweet
Café.
Travel
around the world
What
kind of music do you hate the most?
Rap,
hiphop, and most top 100 chart songs I guess
Where
do you buy your clothes?
I buy
almost everything from H&M and OTTO
Who
is your biggest idol?
Uhm..
my Dad I guess. 'Cause he’s sweet and loving. And can always
understand me. And above everybody he is who makes me feel very
happy.
Why
do you started your blog?
To
connect with People like me. Blogging brings like-minded people
together. Starting a blog can help me find those people and share my
opinions and thoughts.
If
you had the chance to spend the whole day as a ghost, what would you
do?
Uhm..
run naked through streets
play
polterghost in churches
Industriespionage
betreiben und mit Informationen handeln
What's
your biggest fear?
Clowns,
killerdolls and spiders. Urgh~
If
you could live one day as another person – who would this be?
Francisco
Randez!!! <3
He is
a French-Canadian fashion model with a Spanish background (and
provided the face model for Altaïr Ibn-La'Ahad, Ezio Auditore da
Firenze and Desmond Miles throughout the Assassin's Creed series).
Where
do you want to live when you're old?
In a
small house in Italy
What
do you think about the popes quit?
I
think the Pope quite because he was tired of wearing dresses and
those silly hats!
Your
favorite language?
Italian
(the Italian language is very romantic and has a funky swagger about
it. It's almost a sexy slang, I don't know, it's weird.)
I
know, this aren't 11 people, but it doesn't matter. And of course
people I haven't tagged can answer these questions, too.
My
questions for my nominees:
What
website do you visit most often?
The
last movie you saw?
Do
you have a sweet-tooth?
Did
you have an imaginary friend or friends as a child?
Crunchy
Peanut Butter or Smooth Peanut Butter?
If
you could live in any era within your own country which era would you
choose?
What
is one thing you would like to achieve, or see, before you die?
What
was you childhood-dream?
What
was the last song you listened to?
What
were you thinking while doing this?
If
you were granted the ability to ask one person (living or dead) whom
you had never met in person – one question which they had no choice
but to answer honestly who and what would you ask?
Wer mich kennt,
der weiß, dass ich ein absoluter Fan von der Spielreihe 'Assassins
Creed' bin, deswegen wage ich mich heute mal an eine Spielbewertung
des ersten Teils.
Zur Storry
Man spielt den
Barkeeper Desmond, welcher von - ihm fremden - Männern gefangen gehalten
und zur Kooperation gezwungen wird, und schlüpft mithilfe seiner
Gene und einer außergewöhnlichen Maschine – dem Animus- in die
Rolle Altaïr's, eines Vorfahren Desmond's und ein Mitglieds des
Geheimbundes der Assassinen, der für sein schnelles und
erbarmungsloses Zuschlagen berüchtigt ist.
Der Animus schickt
einen in das Jahr 1191 n. Chr. Hier droht der dritte Kreuzzug das
Heilige Land zu zerreißen. Auf beiden Seiten ziehen mächtige
Kriegstreiber die Strippen, um den Konflikt noch weiter anzuheizen.
Unter der Führung von Richard Löwenherz kämpfen die Kreuzritter
gegen den Anführer der Sarazenen und seine Anhänger um die
Vorherrschaft im Heiligen Land. Das Ziel der Assassinen ist das
Ausschalten der Hintermänner, um beide Mächte zu schwächen und den
Konflikt zu entschärfen. Altair, dessen Weltbild nach einem
fehlgeschlagenen Attentat vollkommen auf den Kopf gestellt wird,
sieht sich schon bald mit Verrat, Mord und einer Organisation
konfrontiert, die den Assasinen an Macht ebenbürtig ist... auch
Desmond, der von den größten Feinden der Assassinen - den Templern-
festgehalten wird, muss sich eingestehen, dass er in Gefahr schwebt.
Der Spieler
eliminiert seine Ziele überall, jederzeit und mit welchen Mitteln
auch immer. Er lauert seinen Opfern in der detaillierten,
originalgetreuen und offenen Spielwelt auf. Er erklimmt Gebäude,
besteigt Pferde, integriert sich in die Menge und tut alles, um seine
Ziele zu erreichen. Doch Achtung; Jede Aktion zieht Konsequenzen nach
sich. Man erlebt eine lebendige, atmende Welt, in der alle Handlungen
Auswirkungen haben. Menschenmengen reagieren auf seine Bewegungen und
werden ihn entweder unterstützen oder an seiner Aufgabe hindern.
Der Spieler
wechselt ständig zwischen dem Low-Profil, in welchem sich Altair
unauffällig fortbewegt, und dem High-Profil, in welchem er deutlich
aggressiver handelt.
Die Grafik ist
(für damals) super und macht echt was her, besonders bei den vielen
Ausflügen mit dem Pferd durch die abwechslungsreiche Umgebung.
Alles in allem
kann ich das Spiel nur empfehlen und jedem raten, es mal zu spielen.
Da es der aller
erste Teil war und die Entwickler es trotz allem echt super gemacht
haben gibt es hier die volle Punktzahl.
Abenteuer
im düsteren und erschütterten Wunderland
Als
bekennender Fan von Lewis Carolls Werk 'Alice in Wonderland', kam ich
um das darauf beruhende Spiel 'Alice-Madness Returns' natürlich
nicht herum. Ich persönlich finde, dass man mit dem Kauf dieses
Spiels nichts falsch machen kann.
Zur
Story:
Elf
Jahre ist es her, dass Alice Familie bei einem fürchterlichen Feuer
starb und tiefe Narben in ihrem Geist hinterließ. Elf Jahre ist es
her, dass Alice in der Rutledge-Irrenanstalt weggesperrt wurde, in
der sie ihre inneren Dämonen bekämpfte und immer tiefer in ihre
Fantasiewelt abglitt- ins Wunderland. Jetzt, Jahre später, wird sie
endlich entlassen – doch ihr Verstand ist zerschmettert. Sie kann
die Angst, die durch seltsame Erinnerungen, Träume und Visionen
genährt wird, nicht zähmen. Alice reist zurück ins Wunderland und
sucht, was ihr die Realität nicht bieten kann: Sicherheit,
Erkenntnis und die Wahrheit über die Vergangenheit. Während ihrer
Abwesenheit hat allerdings auch das Wunderland leiden müssen.
Irgendetwas ist gehörig schiefgegangen, und jetzt sucht eine böse
Macht ihren einstigen Zufluchtsort heim. Kann Alice das Wunderland –
und sich selbst – vor dem Wahnsinn bewahren, der beide zerfrisst? Alice
taucht tief ein in in die dunklen und brutalen Regionen der Fantasie.
In einem wunderschönen und doch albtraumhaften Wunderland muss sie
sich ihren Dämonen stellen, um die Ursache des Wahnsinns und die
Wahrheit hinter einem lang verborgenen, tödlichen Geheimnis zu
enthüllen.
Die
ganze Geschichte wird sehr spannend erzählt, mit viel morbiden Witz
und eigenwilligen Charme der Protagonistin. Alice
beweist, dass man auch an emanzipierten Frauen Gefallen finden kann,
sie lässt sich nicht von ihren Gegnern unterkriegen, greift zum
Messer und weiteren Waffen: Mit dem Steckenpferd prügelt sie auf
widerstandsfähige Gegner ein, während sie mit Pfefferkanone und der
explosiven Teekanne ihre Feinde im Fernkampf bezwingt. Das Tolle
dabei ist, alle Waffen können hochgelevelt werden und unterscheiden
sich in dem Fall sogar optisch. Auch die Welten unterscheiden sich
voneinander und werden im Spielverlauf immerzu bizarrer. Den Anfang
macht die grüne und verträumte Idylle des Wunderlandes, gefolgt von
der Unterwasserwelt, dem Palast der Königin oder die Spielzeugweiten
des Puppenmachers.
Einen
Großteil des Spiels verbringt man mit Springen, Suchen und
Entdecken.
Auf
dem Weg zum nächsten Level sind dem Spieler meist mehrere Wege
offen. Ärgerlich dabei: wählt man den 'falschen' und kommt am Ziel
an, schickt einen das Spiel oft unverhofft in den nächsten
Abschnitt. Der andere Weg, der vermutlich wieder andere Schätze und
Erinnerungen offenbart hätte, bleibt somit verborgen. Ansonsten:
Bewegliche Plattformen, Windströmungen, Feuerwalzen, alles was man
sich wünschen kann. Die Kämpfe selbst fand ich sehr stylisch und
bisweilen auch anspruchsvoll, je nachdem auf welchen Niveau man
spielt.
Auch
die Zwischensequenzen vermitteln eine kranke, abstruse, abgedrehte
und wahnsinnige Welt voller Monster, Alpträume und Schrecken. Mit
Zwangsjacke und Glatze durch eine Irrenanstalt zu laufen, bringt im
wahren Leben wahrscheinlich nur Britney Spears fertig. Doch hier
stellt es den Höhepunkt des Wahnsinns dar. Atemberaubend!
Leider
gibt es in dem Spiel mal den einen oder anderen Grafikfehler, welcher
aber doch zu verzeihen ist. Schade ist, dass wenn man gegen Ende
eines Levels den Löffel abgibt, dann muss man doch wirklich den
gesamten Spielabschnitt noch einmal neu spielen.
Alles in allem aber
überzeugt das Spiel, so dass die überaus interessante Geschichte zu
fesseln weiß.
Ein
Satz, für den man viel Mut braucht, ist wohl „Ich glaube nicht an
Gott.“ Gerade in einer Umgebung, in der viele gottesfürchtige
Menschen leben, kommt schnell ein sehr starker Gegenwind auf. Bei
meinem Outing stieß ich zumindest bei meiner Familie auf
Verständnis, der Rest meiner Umgebung schien sich zu distanzieren,
als sei ich an einer ansteckenden Seuche erkrankt. Für viele meiner
Mitmenschen ist es eine Sünde, nicht an den Erschaffer der Welt zu
glauben. Nachdem der erste Schock verdaut zu sein schien, wurden mir
diverse Fragen gestellt. „Wie kannst du nicht an Gott glauben, den
Allmächtigen, den Schöpfer allen Lebens?“, „Wer sonst soll
deiner Meinung all die wunderbaren Sachen und Geschöpfe erschaffen
haben, wenn nicht der Herr?“, „Du weißt schon, dass Sünder in
der Hölle auf ewig Qualen ertragen müssen?“
Ich glaube nicht an
Gott. Ich glaube nicht an Jesus. Ich glaube nicht an die Bibel. Ich
glaube nicht an den Himmel oder die Hölle. Und ich möchte mein
Leben nicht strikt nach den zehn Geboten leben. Ich möchte mir nicht
vorschreiben lassen, was mit mir oder meiner Seele nach meinem Tot
geschieht. Man kann Gott nicht beweisen, man kann den Himmel und die
Hölle nicht beweisen.
Ich
möchte Spaß im Leben haben und auch mal Unüberlegtes tun, ohne
darüber nachzudenken, was Gott davon halten könnte.
Wir
leben im einundzwanzigsten Jahrhundert, himmelhergott nochmal. Da
wird es doch wohl möglich sein, sich selber ein Bild darüber zu
schaffen, wie die Welt entstanden ist. Ich meine, weder die Bibel
noch die Kirche, versuchen zu beweisen, dass es Gott gibt. Sie setzen
die Tatsache seiner Existenz einfach voraus und dass jeder Mensch so
vernünftig ist, das zu erkennen.
Ich
finde aber, dass ein mündiger, aufgeklärter und freier Mensch
wissen sollte, für oder auch gegen welche Religion oder
Weltanschauung er sich entscheidet.
Ich
besuche noch gelegentlich die Kirche, aber nur zu Taufe, Hochzeit,
Konfirmation und Beerdigung. Und da bekommen die Leute lediglich ganz
sorgfältig ausgewählte Bibelverse vorgesetzt. Doch wenn wir die
Seite umblättern, dann ist da all der Zorn zu finden, den man uns
entgegenbringt. Uns, die Ungläubigen. Es lässt sich nun wirklich
kaum leugnen, dass das Alte Testament voll von Grausamkeiten ist, und
dass diese dort nicht einfach bloß geschildert, sondern auch
eindeutig als angeblich gottgewollt verherrlicht werden. Und wer nun
meint, dass das Neue Testament "netter" sei, dem wird,
sobald er dessen Inhalt zur Kenntnis genommen hat, deutlich werden,
dass auch das Neue Testament widersprüchlich, fehlerhaft und grausam
ist.
Siehe,
der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten
über alle und zu strafen alle Gottlosen unter ihnen für alle Werke
ihres gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und für all
das Harte, das die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben (Judas
14,15).
So
wird denn jede Sünde und Übertretung ihre gerechte Vergeltung und
ihren Lohn erhalten. Ihr Ungläubigen, ihr Unehrliche, ihr
Weltlichen, ihr unzüchtigen Männer und Frauen, ihr Sklaven der
Wollust und Schwelgerei, ihr Spötter der göttlichen Wahrheit. Wie
wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen. (Matthäus 22,33).
Ach
dass die Gottlosen müssten zur Hölle gekehrt werden, (Psalm 9,18)
In
Feuerflammen, um Vergeltung zu geben denen, die Gott nicht kennen,
und denen, die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus
Christus, welche Strafe leiden werden, ewiges Verderben von dem
Angesicht des Herrn und von seiner herrlichen Macht. Und wenn jemand
nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde
geworfen in den feurigen Pfuhl (Offenbarung 20,15).
Der
wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes, und wird gequält werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und
der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und
sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein
Bild, und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt.
(Offenbarung 14,10-11.)
Und
ja, diese Sätze stammen aus der Luther-Bibel. Das hat einen ganz
einfachen Grund: Luther war der erste richtige Übersetzer.
Mir
scheint es, als wäre es mit der Bibel wie mit dem beliebte Spiel
''Stille Post''. Eine Person überlegt sich einen kurzen Satz und
flüstert diesen dem Nachbarn ins Ohr. Dieser flüstert den gehörten
Satz wiederum seinem Nebensitzer ins Ohr. Der letzte sagt dann, was
er verstanden hat. Das Spiel klappt nicht immer einwandfrei, weil
einige es falsch verstehen oder einfach etwas dazudichten. Über die
Jahre hinweg kann der Inhalt der Bibel verfälscht worden sein. Von
daher ist es im Grunde völlig egal, welche Bibel man sich nun
durchgelesen hat. Man kann sich ziemlich sicher sein, dass es nicht
mehr der original Inhalt ist.
Außerdem
ist es doch so, dass ein Mensch die Bibel verfasst hat. Wäre ich
gläubig, würde ich es als ausgesprochen anmaßend empfinden, dass
sich ein Mensch erdreistet, das Wort Gottes niederzuschreiben.
Jeder
darf glauben, was er will. Damit habe ich ja auch kein Problem. Aber
ich habe ein Problem damit, dass gläubige Menschen so verbohrt sind
und meinen, dass das, was sie sagen, richtig ist und nichts anderes.
Dass ihr Glaube das einzig Richtigen ist. Viele Gläubige, die ich
kenne, sagen, Gott mag keine Atheisten. Und deswegen mögen uns seine
Anhänger auch nicht.
Passend
dazu habe ich noch ein schönes Video gefunden, das mir direkt aus
der Seele spricht.